Im Rahmen der heutigen Einsatzübung wurde ein Brand im „Pühringer-Stadl“ angenommen. Zusätzlich galt es, zwei vermisste Personen aus dem Gebäude zu retten.
Nach dem Eintreffen des Einsatzleiters erfolgte die Lageerkundung und die Einteilung der Mannschaft. Dem Gruppenkommandanten des LFA-B wurde der Aufbau der Wasserversorgung befohlen, während parallel die Menschenrettung und Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz eingeleitet wurden.
Im Zuge des Innenangriffs konnten die beiden vermissten Personen erfolgreich gerettet werden. Darüber hinaus wurden zwei im Gefahrenbereich befindliche Gasflaschen geborgen und ins Freie gebracht. Um eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern, wurde der hintere Bereich des Stadls im Außenangriff geschützt.
Für die Dauer der Übung musste zudem der Verkehr auf der Landesstraße umgeleitet werden, um die sichere Verlegung der Zubringerleitung zu gewährleisten.
Im Anschluss an die Übung fand eine Nachbesprechung statt, bei der die gesetzten Maßnahmen analysiert und besprochen wurden.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Familie Pühringer für die Bereitstellung des Übungsobjektes und die Möglichkeit, die Übung unter realitätsnahen Bedingungen durchzuführen.
Am Freitag den 09. Oktober fand beim See in Au/Donau die jährliche Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Haid und Au/Donau statt, bei welcher der Aufbau und Betrieb der beiden mobilen Hochleistungspumpen welche in Haid und Au/D. stationiert sind beübt wurde.
Nach der Alarmierung um 16.00 Uhr wurde unsere Hochleistungspumpe mittels LFA-B zum Pumpenstandort am Campingplatz gezogen und in Stellung gebracht. Zeitgleich wurden die 3 Gitterboxen mit dem Zubehör wie Schläuchen, Bögen usw. mit dem Traktor zum Ort des Geschehens befördert wobei unsererseits vorab auf die richtige Abstellfläche der Boxen geachtet wurde um nicht unnötig Kraft beim Tragen der schweren Schläuche zu verschwenden.
Nachdem sowohl Saug- als auch Druckschläuche verlegt und gekuppelt worden sind, ist unserer versammelten Mannschaft die richtige Inbetriebnahme des Gerätes erklärt bzw. wieder aufgefrischt worden.
Nachdem Abbau der Gerätschaften wurde das letzte Tageslicht genutzt um den teilnehmenden Kameraden die erforderlichen Schritte nach dem Betrieb der Pumpe zu erklären.
Im Anschluss an die Übung wurde noch eine Abschlussbesprechung samt Speis und Trank im Feuerwehrhaus Au/Donau abgehalten.
Am 8. Oktober fand eine Sprechfunkübung für die Feuerwehren des Abschnittes Perg statt, welche von der Feuerwehr Mitterkirchen ausgearbeitet und abgehalten wurde.
Im Rahmen der Übung wurden den teilnehmenden Feuerwehren verschiedene Aufgaben aus dem Feuerwehrwesen sowie mehrere Koordinatenpunkte übermittelt. Die Mannschaften hatten die gestellten Fragen zu beantworten und die vorgegebenen Ziele mithilfe von Karte und Koordinaten zu ermitteln. Die Lösungen mussten anschließend über den Funkweg im Übermittlungsverkehr an die Übungsleitung weitergegeben werden.
Solche Übungen dienen der Festigung des sicheren Funkverkehrs, dem richtigen Umgang mit Kartenmaterial sowie der Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren.
Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Mitterkirchen für die Ausarbeitung und Durchführung der Übung!
Ein Brand an Bord, zahlreiche verletzte Personen und rund 200 Passagiere: Bei der Großübung „TRITON26“ auf der Donau im Bezirk Perg trainierten Einsatzorganisationen die Zusammenarbeit bei einem größeren Schadensereignis.
Für die Feuerwehren aus Ober- und Niederösterreich standen die Brandbekämpfung und die Evakuierung der Passagiere mit Booten im Mittelpunkt. Die beengten Verhältnisse auf einem Schiff, die große Zahl betroffener Personen und die Abstimmung zwischen den Kräften auf dem Wasser und an Land stellten besondere Anforderungen an den Einsatzablauf. Schwerverletzte Personen wurden mit dem ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus per Tau vom Schiff gerettet. Gleichzeitig brachten mehrere Feuerwehrboote Passagiere an Land, wo sie vom Roten Kreuz gesichtet und entsprechend ihren Verletzungen versorgt wurden. Auch die Wasserpolizei und die Schifffahrtsaufsicht waren an der Übung beteiligt.
Rund 200 Statisten stellten Passagiere dar
Statistinnen und Statisten sowie die Realistische Unfalldarstellung des Roten Kreuzes sorgten mit unterschiedlichen Verletzungsmustern und Krankheitsbildern für ein anspruchsvolles Übungsszenario. Das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung und Betreuung der Betroffenen. Auch Kräfte der Krisenintervention waren in die Übung eingebunden.
Die Erfahrungen aus „TRITON26“ werden von den beteiligten Organisationen gemeinsam aufgearbeitet. Sie fließen in die Einsatzplanung sowie in die Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte ein.
Das Organisationsteam rund um Ausbildungsverantwortlichen Philipp Furtlehner bedankt sich bei allen Feuerwehrmitgliedern, dem Bezirksfeuerwehrkommando Perg, dem OÖ. Roten Kreuz mit Rettungsdienst, Krisenintervention und Realistischer Unfalldarstellung, der Besatzung des Rettungshubschraubers sowie allen weiteren beteiligten Organisationen und Unterstützern. Ein besonderer Dank gilt den rund 200 Statistinnen und Statisten, die das realitätsnahe Übungsszenario möglich gemacht haben.
Textquelle: BFK Perg
Unsere Feuerwehr war mit dem Arbeitsboot (A-Boot), dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) sowie dem Löschfahrzeug mit Allrad und Bergeausrüstung (LFA-B) an dieser Übung beteiligt. Die Aufgaben unserer eingesetzten Mannschaft umfassten unter anderem die Brandbekämpfung und Menschenrettung auf dem Schiff mittels schwerem Atemschutz, die Unterstützung des Roten Kreuzes an Bord sowie an Land, die Lageführung und Atemschutzüberwachung auf dem Schiff und die Errichtung einer Einsatzleitung an Land. Auch in der Führungsebene war unsere Wehr gefordert: Zu Beginn stellten wir den Gesamteinsatzleiter und im weiteren Verlauf nach dem Eintreffen unseres Bezirksfeuerwehrkommandanten zwei Einsatzabschnittsleiter. Im engen Austausch mit dem Kapitän, dem Einsatzleiter, den Einsatzabschnittsleitern, der EFU und der Mannschaft konnte der Einsatz abgearbeitet werden und wertvolle Erfahrungen mitgenommen werden.
Ein Dankeschön dem Organisationsteam des BFK Perg unter der Leitung von Philipp Furtlehner und Frank-Uwe Mantel für die Ausarbeitung dieser lehrreichen Übung!
Die Übung der Gruppe 2 am 17. September stand ganz im Zeichen des technischen Einsatzes.
Im theoretischen Teil wurden die Themen Fahrzeugbergung, die dabei relevanten Reibungswiderstände sowie das Einsatztablet mit den dazugehörigen einsatzrelevanten Apps behandelt und erläutert.
Anschließend wurde die Bedienung der Seilwinde in der Praxis beübt. Zum Abschluss arbeiteten die Kameraden einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ab. Dabei wurden sämtliche Einsatzschritte von der Absicherung der Unfallstelle über die Stabilisierung des Fahrzeugs bis hin zur schonenden Rettung der eingeklemmten Person praxisnah durchgeführt.
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking- und Session-Cookies).
Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.